
Nach dem Lesen dieses Artikels wirst du wissen, welche digitalen Produkte auf Etsy wirklich gut laufen, wie du sie erstellst und warum sich der Aufwand am Ende oft mehr lohnt, als man am Anfang denkt – auch wenn ich persönlich Print-on-Demand immer noch ein kleines Stückchen mehr liebe.
Warum ich trotzdem Fan von digitalen Produkten bin
Klar, Print-on-Demand (POD) ist für mich immer noch meine große Liebe – einfach hochladen, Druckerei macht den Rest, fertig.
Aber: Digitale Produkte haben einen ganz eigenen Charme.
Du erstellst sie einmal und kannst sie theoretisch unendlich oft verkaufen.
Kein Lager, kein Versand, kein „Oh nein, der Druck ist schief gelaufen“-Stress.
Der Haken?
Am Anfang steckt richtig viel Arbeit drin.
Aber glaub mir: Wenn dein Produkt erstmal steht, läuft es. Und manchmal sogar besser, als man denkt – selbst bei niedrigeren Preisen.
Was auf Etsy als digitales Produkt richtig gut läuft
Ich sag’s gleich vorweg:
Vergiss die 08/15-Listen, wo dir jeder rät, nur Kalender oder einfache Checklisten hochzuladen.
Hier kommen meine echten Favoriten – Dinge, die ich auf Etsy immer wieder gut laufen sehe:
1.Mockup-Pakete (z. B. für Shirts und Sweatshirts)
- Perfekt für andere Verkäufer:innen, die selbst POD betreiben.
- Du kannst mit KI generierte Mockups richtig schön in Szene setzen (ja, Etsy mag KI-Bilder offiziell nicht so gern, aber gekauft werden sie trotzdem).
- Noch cooler: Wenn du die Shirts und Sweatshirts selbst bestellst und echte Fotos machst. So hebst du dich komplett von den Standard-Mockups ab – und kannst sogar höhere Preise verlangen.
- Klar, dafür brauchst du am Anfang etwas Kleingeld, um dich mit den wichtigsten Farben einzudecken. Aber die Investition kann sich lohnen, weil deine Bilder einzigartig sind und in der Suche herausstechen.
2.Poster (in mehreren Größen)
- Poster sind ein Dauerbrenner, besonders wenn du Designs anbietest, die sofort ins Auge stechen.
- Wichtig: Immer mehrere Größen anbieten (z. B. A4, A3, US-Formate), damit Kunden weltweit was damit anfangen können.
- Einmal erstellt, kannst du die Dateien einfach gebündelt verkaufen.
3.Affirmationskarten
- Ideal für spirituelle, persönliche oder Coaching-Nischen.
- Laufen als Download-Produkt super, weil Käufer:innen sie sofort ausdrucken oder digital nutzen können.
- Hier kannst du mit Canva richtig kreativ werden.
4.Tumbler & Tassen Cover-Ups
- Sehr gefragt im DIY-Bereich.
- Käufer:innen nutzen deine Dateien, um eigene Becher oder Tassen zu gestalten – oft für Geschenke oder ihr eigenes Etsy-Business.
5.Planer zu bestimmten Themen
- Je spezifischer, desto besser.
- Beispiele: Schwangerschaftsplaner, Budgetplaner, Social-Media-Planer, Homeschooling-Planer.
- Mit Canva lassen sich hier professionelle Vorlagen erstellen – und du kannst das Layout jederzeit wiederverwenden.
Mein Lieblings-Tool für die Erstellung
Ich arbeite fast ausschließlich mit Canva.
Warum?
Weil ich damit so gut wie alles erstellen kann:
- gewünschte Größen anlegen
- Vorlagen nutzen und anpassen
- PDFs exportieren
- Bilder für Etsy-Listing erstellen
Und nein, du musst kein Grafikprofi sein – Canva ist so simpel, dass man auch mit null Design-Erfahrung loslegen kann.
Das Schöne an digitalen Produkten
Einmal Arbeit – dann (fast) passives Einkommen.
Ja, es steckt anfangs Zeit drin. Aber wenn dein Produkt steht, kann es sich Hunderte Male verkaufen.
Kleine Preise, große Wirkung.
Auch wenn digitale Produkte oft günstiger sind als physische, summiert sich das. Ein Produkt für 5 €, das sich 100 Mal verkauft, bringt dir eben trotzdem 500 € – ohne Extrakosten.
Du kannst schnell skalieren.
Neue Versionen, zusätzliche Größen, kleine Varianten – und schon hast du mehr Produkte im Shop, ohne alles neu erfinden zu müssen.

Mein Fazit
Wenn du Etsy startest, unterschätze digitale Produkte nicht.
Sie sind perfekt, um ohne Lager, ohne Versand und ohne Stress in den Online-Verkauf einzusteigen.
Und auch wenn mein Herz immer noch ein bisschen mehr für POD schlägt – digitale Produkte haben für mich das Potenzial, ein echter Dauerläufer im Shop zu werden.
Extra-Tipp
Bevor du anfängst, checke unbedingt, was sich aktuell gut verkauft – dafür liebe ich Tools wie EverBee oder eRank.
So kannst du direkt Produkte erstellen, die Käufer:innen auch wirklich wollen.
