10 Gründe, warum du mit deinem Blog noch kein Geld verdienst

Nach dem Lesen dieses Artikels wirst du wissen, warum dein Blog bisher kein Geld abwirft – und was du konkret ändern musst, damit sich deine Arbeit endlich lohnt. Kein Schönreden. Kein Marketing-Blabla. Sondern ehrliche Gründe, die viele betreffen – nur spricht sie kaum jemand aus.

Wenn du bloggst und dich dabei immer wieder fragst, warum so viel Zeit, Energie und Herzblut am Ende kaum etwas einbringt, dann liegt das fast nie an dir als Person. Es liegt an Struktur, Strategie und ein paar klassischen Denkfehlern.

1. Du schreibst aus Interesse – nicht aus Nachfrage

Viele Blogs entstehen aus einem ehrlichen Impuls heraus:
Ich schreibe über das, was mich interessiert.

Das ist menschlich. Aber wirtschaftlich funktioniert es selten.

Denn nur weil du ein Thema spannend findest, heißt das noch lange nicht, dass andere danach suchen. Ohne vorher zu prüfen, ob es überhaupt Nachfrage gibt, schreibst du im Zweifel an deiner Zielgruppe vorbei.

Ein extrem unterschätztes Tool dafür ist Pinterest PinSearch. Wenn du dort dein Thema eingibst, siehst du ziemlich schnell, welche Inhalte häufig gespeichert werden, welche Überschriften immer wieder auftauchen und welche Probleme offensichtlich viele Menschen beschäftigen. Das ist keine Spielerei, sondern kostenlose Marktanalyse – und die solltest du nutzen.

2. Du hast keinen klaren Weg, Geld zu verdienen

Viele Blogger hoffen, dass das Geld irgendwann „von selbst“ kommt. Tut es nicht.

Wenn du nichts hast, das du verkaufen oder empfehlen kannst, bleibt dein Blog ein Hobby. Und das ist völlig okay – aber dann darfst du dich nicht über fehlende Einnahmen wundern.

Wichtig: Du brauchst kein eigenes Produkt, keinen Kurs und kein E-Book. Affiliate-Marketing reicht völlig aus. Wenn du Tools, Programme oder Services empfiehlst, die wirklich zu deinem Thema passen und dem Leser konkret helfen, ist das kein Aufdrängen, sondern Mehrwert.

3. Du lässt Geld liegen, weil du VG Wort nicht nutzt

VG Wort ist nicht sexy, nicht laut und macht dich nicht reich. Aber es zahlt Geld für Texte, die du ohnehin schreibst.

Viele kennen es nicht. Andere schieben es ewig vor sich her. Das Ergebnis ist immer gleich: verschenktes Geld.

Gerade bei informativen Blogartikeln lohnt sich die Anmeldung. Es ist kein Hexenwerk – und warum solltest du auf etwas verzichten, das dir zusteht?

4. Du setzt auf Werbung, obwohl sie nicht zu deinem Blog passt

Google AdSense kann Einnahmen bringen. Aber nicht jeder Blog profitiert davon.

Bei sehr persönlichen Themen, spirituellen Inhalten oder sensiblen Bereichen wie Mental Health wirkt ständig eingeblendete Fremdwerbung oft eher störend als hilfreich. Vertrauen leidet – und das ist langfristig teurer als jeder Werbeklick.

In solchen Fällen sind dezente Alternativen oder Direktvermarktung oft die bessere Wahl. Weniger aufdringlich, kontrollierbarer und passender zum eigenen Stil.

5. Du nutzt Pinterest ohne echtes Verständnis für die Plattform

Pinterest ist keine Social-Media-Spielerei, sondern eine Suchmaschine. Wer das nicht versteht, nutzt sie automatisch falsch.

Viele pinnen zu selten, ohne Struktur oder immer wieder dieselben Grafiken. Vor allem ein Punkt wird oft missverstanden: Pinterest bestraft dich nicht, wenn du Canva nutzt – aber Pins, die auf tausendfach verwendeten Vorlagen basieren, werden schlicht nicht als neu erkannt. Und neue Inhalte bekommen nun mal mehr Sichtbarkeit.

Wenn du Pinterest ernsthaft nutzen willst, brauchst du regelmäßig neue Designs, mehrere Pinnwände pro Thema und idealerweise auch Gruppenboards. Das ist Arbeit, ja – aber es ist eine der effektivsten Methoden, langfristig Traffic aufzubauen.

6. Dein Blog ist noch zu klein, um zu tragen

Mit fünf oder zehn Artikeln kann ein Blog kaum funktionieren. Google braucht Inhalte, um dich einordnen zu können. Pinterest braucht Auswahl. Und Leser brauchen Vertrauen.

Erst ab etwa 20 gut strukturierten Beiträgen entsteht eine Basis, auf der Sichtbarkeit wachsen kann. Mehr Artikel bedeuten mehr Einstiegspunkte, mehr interne Verlinkungen und mehr Chancen, dass jemand hängen bleibt.

7. Deine Texte sind nett – aber nicht hilfreich genug

Viele Blogartikel sind angenehm zu lesen. Aber sie lassen den Leser am Ende mit der Frage zurück: Und jetzt?

Ein guter Blogartikel beantwortet nicht nur ein Thema, sondern löst ein konkretes Problem. Frag dich bei jedem Text ehrlich:
Was kann der Leser nach diesem Artikel besser als vorher?

Ohne echten Mehrwert entsteht keine Bindung. Und ohne Bindung kein Einkommen.

8. Du sammelst keine E-Mail-Adressen

Wenn jemand deinen Blog verlässt und du keinen Kontakt hast, ist diese Person weg. Für immer.

Ohne Newsletter, ohne Freebie, ohne Liste baust du nichts Nachhaltiges auf. Dabei reicht oft schon ein simples Freebie – eine Checkliste, ein Mini-Guide oder eine Vorlage. Nicht perfekt, sondern hilfreich.

9. Du erwartest Ergebnisse, bevor dein Blog überhaupt bereit ist

Bloggen ist kein Sprint. Es ist Aufbauarbeit.

Viele geben auf, kurz bevor sich etwas bewegt. Sichtbarkeit braucht Zeit. Vertrauen entsteht langsam. Einnahmen kommen am Ende – nicht am Anfang.

Wer das nicht einkalkuliert, ist frustriert, bevor der Blog überhaupt eine Chance hatte.

10. Du führst deine Leser nicht weiter

Dein Content mag gut sein. Wirklich.
Aber nach dem Lesen passiert nichts.

Der Artikel endet – und der Leser ist weg. Nicht, weil er kein Interesse hatte, sondern weil ihm niemand zeigt, wo es weitergeht. Keine internen Verlinkungen, keine klar platzierten Empfehlungen, kein nächster Schritt.

Dabei muss es nicht einmal etwas sein, das Geld bringt. Wenn du (noch) kein Produkt hast, verlinke wenigstens einen passenden weiteren Blogartikel. Das verlängert die Verweildauer, stärkt dein Thema bei Google und hält den Leser auf deiner Seite.

Struktur schafft Orientierung.
Orientierung schafft Vertrauen.
Und Vertrauen ist die Grundlage für alles Weitere – auch für Einnahmen.

Fazit

Wenn du dich fragst, warum dein Blog kein Geld verdient, liegt das fast nie an fehlendem Talent, sondern an Struktur und Strategie.

Die gute Nachricht:
Alles davon ist lernbar. Änderbar. Umsetzbar.

Wenn du jetzt wissen willst, wie du mit deinem Blog tatsächlich Geld verdienen kannst – und warum Pinterest dabei eine deutlich größere Rolle spielt als Instagram oder Facebook –, dann lies hier weiter:

In diesem Beitrag zeige ich dir Schritt für Schritt, wie Blog und Pinterest zusammenspielen, wie du Reichweite aufbaust, ohne dich ständig zeigen zu müssen, und wie daraus langfristig Einnahmen entstehen können.

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